2. März 2017 // von Olli

Als Werkstudent bei Thomann in Berlin

Hi, ich bin Olli, ich bin 27 Jahre alt und studiere Medieninformatik an der Beuth-Hochschule für Technik Berlin. Als langjähriger Musiker und Thomann-Kunde bin ich zufällig auf die Stellenausschreibung als Android Entwickler aufmerksam geworden und dachte mir, besser geht’s doch gar nicht. Hobby und Beruf unter einen Hut zu bekommen, das wünscht sich doch jeder! Obwohl nach einer Vollzeitstelle gesucht wurde, zögerte ich nicht und habe mich sofort als Werkstudent beworben. Zu meiner Überraschung wurde ich tatsächlich zum Vorstellungsgespräch eingeladen und konnte sofort loslegen.

Mein erster Eindruck von Thomann: Mann, sind hier alle nett und locker drauf. So eine Arbeitsatmosphäre habe ich bisher noch nicht kennengelernt. Hier wird man nicht schief angeguckt, wenn man eine Frage zum dritten Mal stellt oder etwas nicht gleich auf Anhieb versteht. An meinem ersten Arbeitstag wurde ich gleich ins kalte Wasser geworfen und habe mein erstes Ticket mit einem Bug bekommen, den ein Kunde gemeldet hat. Ich hatte keinen Zeitdruck und konnte mich in aller Ruhe mit dem Code und der Thematik beschäftigen.

Mein Arbeitsplatz war schon für mich eingerichtet, also hieß es, Android Studio starten, Git-Repo ziehen und erstmal versuchen zu verstehen, was hier abgeht. Der Anfang war hart und verwirrend. Zwischendurch hat mir ganz schön der Kopf gebrummt. Ich habe natürlich schon etwas Erfahrung mit der Entwicklung von Android Apps, aber alles bisher nur eigene, kleine Projekte. Ich lerne zwar Java in der Uni, aber das hier war ein ganz anderes Niveau. Am Ende des Tages konnte ich den Bug aber beheben und meinen ersten Pull Request mergen. Ein schönes Gefühl!

Es dauerte ein paar Monate bis ich richtig verstanden habe, wie die einzelnen Abläufe funktionieren, aber mittlerweile arbeite ich selbstständig und kümmere mich die Wartung der Android App, werte Kunden-Feedback aus, plane neue Features und überlege wie man die App noch benutzerfreundlicher gestalten könnte. Ich bin derzeit der einzige Android Entwickler hier in Berlin, aber ich arbeite eng mit den Kollegen in Treppendorf zusammen.

Es gibt wöchentliche Skype-Meetings, in denen Probleme und zukünftige Vorhaben gemeinsam besprochen werden. Ich hätte nie gedacht, dass es eine Arbeit gibt, die mir so viel Freude bereitet, in der ich mich entfalten kann und immer wieder etwas dazu lerne.

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